Einmalige Kosten zum Start
Bevor die erste Folge erscheint, fallen ein paar Dinge an, die du nur einmal bezahlst:
- Equipment. Ein gutes dynamisches USB-Mikrofon und Kopfhörer mit Kabel reichen für den Anfang. Damit bist du meist mit einem niedrigen dreistelligen Betrag dabei. Ein Studio brauchst du nicht. Mehr dazu in meinem Artikel über Podcast-Equipment.
- Cover-Design. Dein Cover ist das Erste, was potenzielle Hörer:innen sehen. Hier lohnt es sich, nicht zu sparen.
- Intro und Outro. Musik und ein kurzer Ein- und Ausstieg machen deinen Podcast wiedererkennbar. Achte darauf, dass du die Rechte an der Musik wirklich hast.
- Einrichtung. Hoster anlegen, Feed einrichten, bei Spotify und Apple anmelden. Das kostet kein Geld, aber beim ersten Mal einiges an Zeit. Wie das geht, erkläre ich in Podcast veröffentlichen.
Laufende Kosten pro Monat und Folge
Der wichtigste laufende Posten ist der Podcast-Hoster. Die meisten Anbieter verlangen einen kleinen monatlichen Betrag, je nach Speicherplatz und Statistik-Funktionen. Kostenlose Angebote gibt es auch, oft mit Einschränkungen.
Dazu kommt der Schnitt jeder Folge. Den machst du entweder selbst oder gibst ihn ab. Wer ihn abgibt, zahlt in der Regel pro Folge oder einen festen Monatsbetrag.
Zum Vergleich: Eine Marktübersicht von Into the Minds nennt für ausgelagerte Unternehmenspodcasts Preise ab etwa 500 Euro pro Folge für einfache Formate. Für Interview-Formate mit mehr Aufwand liegen die Startpreise dort eher bei 800 Euro. Wer in einem professionellen Studio aufnimmt, sollte zusätzlich mit rund 100 Euro pro Stunde Studiomiete rechnen.
Der Posten, den alle vergessen: deine Zeit
Hier liegt der größte Denkfehler. Selbstgemacht heißt nicht kostenlos. Wer zum ersten Mal einen Podcast aufsetzt, verbringt viele Stunden mit Tutorials, Software, Einstellungen und Schnitt. Und bei jeder Folge kommen wieder ein paar Stunden für den Schnitt dazu.
Rechne das einmal mit deinem eigenen Stundensatz oder dem deiner Marketing-Leute durch. Oft ist die eigene Zeit der teuerste Posten im ganzen Projekt. Und es ist die Zeit, die dir dann für deine Inhalte und dein eigentliches Geschäft fehlt.
Selbstgemacht ist nicht kostenlos. Du bezahlst nur in einer anderen Währung.
Selbst machen, Agentur oder Starterpaket?
| Selbst machen | Agentur | Starterpaket | |
|---|---|---|---|
| Kosten | Gering, dafür viel eigene Zeit | Laufend pro Folge, oft ab ca. 500 € | Einmaliger Festpreis |
| Aufwand für dich | Hoch | Gering | Gering |
| Inhaltliche Beratung | Keine | Oft inklusive | Nein, rein technisch |
| Gut für | Technik-Fans mit Zeit | Große Budgets und aufwendige Formate | Alle, die ihr Thema kennen und einen sauberen Start wollen |
Mein Starterpaket: 1.290 € netto, alles drin.
Beratung zu Equipment und Aufnahme-Software, Intro und Outro, Cover, Hoster-Einrichtung, Veröffentlichung auf Spotify, Apple Podcasts & Co. sowie Trailer und zwei fertig geschnittene Folgen. Einmaliger Festpreis.
Kostenloses Kennenlernen buchen → Unverbindlich · komplett remoteWas passt zu dir?
Selbst machen lohnt sich, wenn du Spaß an Technik hast, Zeit mitbringst und den Podcast erst einmal ausprobieren willst.
Eine Agentur ist sinnvoll, wenn du ein großes Budget hast und auch bei Konzept, Redaktion und Vermarktung Unterstützung brauchst.
Ein Starterpaket passt, wenn du genau weißt, worüber du sprechen willst, und nur jemanden brauchst, der die Technik zuverlässig für dich erledigt. Danach kannst du selbst weitermachen oder den Schnitt monatlich abgeben.
Häufige Fragen
Kann man einen Podcast kostenlos starten?
Theoretisch ja, mit Handy, kostenloser Software und einem kostenlosen Hoster. Für einen Unternehmenspodcast leidet darunter aber meist die Qualität, und die Zeit, die du investierst, ist auch nicht umsonst.
Was kostet es, einen Podcast produzieren zu lassen?
Agenturen rechnen häufig pro Folge ab, oft ab etwa 500 Euro für einfache Formate und deutlich mehr für aufwendige Produktionen. Ein Starterpaket mit Festpreis ist eine Alternative, wenn du vor allem einen professionellen Start brauchst.
Welche laufenden Kosten hat ein Podcast?
Laufend fallen vor allem die Gebühren für den Podcast-Hoster an, meist ein kleiner monatlicher Betrag. Dazu kommt der Schnitt jeder Folge, entweder als eigene Arbeitszeit oder als Dienstleistung.
Lass uns über dein Budget sprechen.
Im kostenlosen Kennenlernen schauen wir, welche Lösung zu dir passt. Ganz ohne Verkaufsdruck.
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